Leben (er)leben

Tschüss März! Meine „Daumen hoch“ und „Daumen runter“ des letzten Monats

Das war also der März! In diesem Bericht erzähle ich euch von meinen schönen Erlebnissen im dritten Monat des Jahres und auch von denen, die nicht so toll waren.

Daumen hoch! Die Top 3 im März

Ein neues Familienmitglied! Am 17. März war es endlich so weit. Unsere kleine Familie wurde um ein Mitglied reicher. Seit vielen Jahren habe ich mir einen eigenen Hund gewünscht. Jetzt wurde dieser Traum endlich wahr. Natürlich sind wir auch ein gewisses Risiko eingegangen einen Hund aus Spanien zu „bestellen“ ohne ihn ein einziges Mal gesehen zu haben. Aber unser Mut wurde belohnt. Benny ist ein sehr toller Hund und sehr genügsam. Wir sind glücklich, dass wir uns getraut haben und haben jetzt ein wunderbares neues Familienmitglied. 

Hilfe wohin ich sehe! Noch bevor Benny in Deutschland war, wurde mir eine riesige Hilfsbereitschaft entgegengebracht. Eine liebe Bekannte stattete mich mit Geschirren und Leinen aus, damit wir Benny sicher nach Hause bringen und uns voll auf die ersten Tage mit ihm konzentrieren konnten. Die Mädels aus dem Tierheim in Spanien haben uns sogar ein Geschirr geschenkt, welches sie Benny schon angezogen hatten. So ersparten sie uns dem vielleicht verängstigten Hund irgendwie ein Halsband / Geschirr und eine Leine anlegen zu müssen. Wir waren sehr erleichtert, da wir ja auch nicht wussten, welche Größe wir für ihn brauchten. Für den Transport konnten wir uns eine tolle Box leihen, in dem wir ihn sicher transportieren konnten. Zu Hause konnten wir uns weiter an einer Welle der Hilfe erfreuen. Ich habe nette Leute kennen gelernt, die ich immer fragen kann, wenn ich etwas zum Thema Hund wissen möchte 🙂 Damit hätte ich nicht gerechnet und möchte mich herzlich dafür bedanken!

Die Hilfsbereitschaft hört nicht auf! Am 24. März fand hier in Mendig die Aktion der DKMS statt, um für einen jungen Mann aus der Stadt einen Stammzellenspender zu finden. Ich hatte ja gehofft, dass viele Leute teilnehmen. Dass es so viele sind hätte, ich mir nicht erträumen lassen! Über 1900 Menschen haben sich typisieren lassen. Zudem kamen über 80.000 € an Spendengeldern zusammen. Ich war bereits um 10.30 Uhr da und die Schlange der hilfsbereiten Menschen war so lang, dass sie fast um die Veranstaltungshalle reichte. Ich war sehr ergriffen von dieser Hilfsbereitschaft und drücke die Daumen, dass da endlich die richtige Spenderin / der richtige Spender dabei ist!

 

Daumen runter! Flop 3 im März

Kein Anschluss unter dieser Nummer! Viele von euch haben es ja schon mitbekommen. Ich bin letztes Jahr in eine Wohnung gezogen OHNE TELEFONANSCHLUSS. Warum? Weil wir einfach nicht nach einer Telefondose gesucht haben. Wer schaut auch heute noch nach einer Telefondose oder fragt den Vermieter, ob die Wohnung oder das Haus einen Telefonanschluss hat? Sicher nicht viele, weil es doch mittlerweile eine Selbstverständlichkeit ist. Wir haben auch nicht gefragt. Als ich dann mit meinem Telefon in der einen und dem Stecker in der anderen Hand ratlos durch die Bude lief, bekam ich meine ernüchternde Realität. Kein Telefonanschluss. Ein Marathon an Telefongesprächen und Fahrten nahm seinen Anfang. Beantragt haben wir dann zusammen mit dem Hauseigentümer den Anschluss. Im August 2017. Zuerst war die Rede davon, dass dieses Gebäude noch nie einen Telefonanschluss hatte. Die Nachbarn aber sagten, dass Mieter, die vor einigen Jahren hier gewohnt haben ein Telefon hatten. Außerdem war hier mal eine Schreinerei im Gebäude. Handwerksbetrieb ohne Telefon? Das alles zu erzählen würde den Rahmen sprengen. Mein Flop 1 im März geht an die Telekom, die es im März mal wieder nicht geschafft hat, dass wir jetzt telefonieren und surfen können, sondern immer noch auf den teuren Internetstick angewiesen sind.

Ein Haufen Ärger! Ich kann ja jetzt mitreden. Als neue Hundebesitzerin weiß ich wie nervig es ist die Hinterlassenschaft von seinem treuen Vierbeiner aufzuheben und noch bis zum nächsten Mülleimer mit sich herumzuschleppen. Ebenfalls weiß ich, dass es manchmal nicht ganz so toll ist bei Wind und Wetter raus zu gehen. Und ja ich gebe zu, wenn es regnet, gehe ich auch nicht so lange. Am Morgen des vergangenen Freitags drehten Ben und ich um kurz nach 6 unsere Morgenrunde. Wir haben einen Weg, der zum Haus führt. Recht schmal, es passt nur ein Auto auf einmal durch. Wir gehen also den Weg entlang in Richtung Straße, als ich sie erblicke. 2 kleine Hundehaufen. Mitten auf dem Weg. Neben dem Weg ist die Wiese des Hauses, in dem meiner Vermutung nach der Übeltäter wohnt. Habe die Madame schon öfter mit dem Handfeger von Hund hier rum laufen sehen. Wenn ich jetzt mit dem Auto weggefahren wäre (oder meine liebe Nachbarin) wäre ich mitten durch. Nett, wirklich. Warum holt man sich einen Hund, wenn man es gerade so schafft, mit ihm 20 Meter von der Haustüre weg zu gehen? Wie kann man so unverschämt sein und es auf dem Weg der Nachbarn einfach liegen lassen? Ich weiß, wer es war. Der Hund ist der einzige in dieser Größe hier. Und ich habe sie schon gesehen. Ich habe mir also morgens um kurz nach 6 die Arbeit gemacht, habe meine Schaufel geholt und habe ihr die Kackhaufen fein säuberlich auf ihre Wiese gelegt. Mal sehen, ob sie es bemerkt. Verar***en lasse ich mich nicht. Mein Hund macht sein Geschäft auch nicht auf ihrem Grundstück. Und wenn dann mache ich es weg!

Leinen los! Und zu guter Letzt noch ein Hundethema. Es ist wunderbar, wenn ein Hund über Feld und Wiese flitzt und sich den Wind der Freiheit um die Nase wehen lässt. Weniger wunderbar ist das aber, wenn es riesige Hunde sind, bei denen man sich von weitem fragt, ob es ein Hund oder ein Pony ist. Toll ist auch nicht, wenn ich mit meinem Hund irgendwo unterwegs bin und ständig Leuten mit ihren Hunden ohne Leine begegne. Warum muss das sein? Irgendwo im Nirgendwo sieht es ja keiner und es stört auch nicht. Aber doch nicht auf Wanderwegen und da, wo viele Familien mit Kindern spazieren gehen. In den zwei Wochen, in denen wir jetzt auch einen Hund haben begegneten mir ständig frei laufende Hunde. Vielleicht ist mir das vorher nicht so aufgefallen oder ich hatte nicht so große Angst. Jetzt aber habe ich selbst einen Hund und frei laufende Hunde kommen direkt zu uns gerannt. Ich kann so viel Rücksichtslosigkeit nicht verstehen. Ja, ich habe Angst, dass meinem Hund etwas passiert! Er ist nicht der Größte (vom Körper her hehe) und ich will keinen Ärger mit anderen Hunden. Bin mal gespannt, was ich da noch so alles erlebe.

 

Schauen wir mal, was der April für uns bereit hält 🙂

Liebe Grüße

Dani

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